Essentials

In diesem Beitrag geht es, wie der Titel schon vermuten lässt, um die wichtigsten Begleiter (Essentials) auf meinen Reisen. Kurzum: Ich zeige Euch, was sich auf jeder Reise in meinem Rucksack befindet, von der Kamera und dem Objektiv, über das Stativ und die Filter bis hin zur Nachbearbeitung der Bilder am Laptop.

Essentials: #1 Little America von HERSCHEL

Essentials Nummer Eins - Der Rucksack

Fangen wir also direkt einmal beim treusten Mitglied der Essentials an. Ich glaube, mit einer der beliebtesten Rucksäcke (Klick) und tatsächlich bin auch ich mehr als zufrieden und das seit mittlerweile über 4 Jahren! Schon zahlreiche Wanderungen, Reisen und Abenteuer durfte der Gute erleben und hat mich dabei nie im Stich gelassen.

Über die Farbe lässt sich sicherlich streiten, genug Platz bietet er jedoch allemal und durch die angenehme Schulterpolsterung sind auch längere Wanderungen kein Problem.

Essentials: #2 CANON EOS 750D + Canon EF-S 18-135mm IS STM Objektiv

Essentials Nummer 2 - Die Kamera

Meine erste „richtige“ Kamera… Anfang diesen Jahres (2017) habe ich mir die Canon EOS 750D (Klick) angeschafft, weil ich schlichtweg auf der Suche nach einem Hobby war, dass sich idealerweise mit der Liebe zur Natur und Bewegung kombinieren lässt. Was könnte da noch besser passen als eine Kamera als Teil meiner Essentials? Die (für mich) wichtigsten technischen Details hier im Schnelldurchlauf: 24 Megapixel Sensor, Videos in Full-HD, schwenkbarer 3-Zoll-Touchscreen-Bildschirm, Live-View-Modus, DIGIC 6 Bildprozessor, Autofokus, WLAN und lediglich 508 Gramm leicht.

Kurz Zusammengefasst: Die Canon EOS 750D eignet sich für jeden Anfänger, ambitionierten Hobbyfotograf aber sicherlich auch für den ein oder anderen Profifotografen. Ein weiterer großer Vorteil ist die Möglichkeit, über die WLAN-Funktion und die kostenlose Camera Connect App von Canon den Live-Bildschirm anzuzeigen und die Kamera auszulösen. (Spart den Fernauslöser) Insgesamt habe ich den Kauf noch keine Sekunde bereut und bereits sehr viel Spaß damit gehabt.

Beim Objektiv habe ich mich für das Canon EF-S 18-135mm 1:3.5-5.6 IS STM (Klick) entschieden und auch hier bin ich sehr zufrieden, da es sich aufgrund des großen Zoombereichs ideal für die Reisefotografie eignet und mit 480g auch noch nicht zu schwer für den Rucksack ist. Neben der großen Brennweite sind vor allem noch die klasse Bildqualität, der schnelle und leise Autofokus sowie die solide Verarbeitung hervorzuheben.

Essentials: #3 Manfrotto MKBFRA4 Befree Reisestativ

Essentials Nummer 3 - Das Stativ

Um eine ideale Bildkomposition zu erzielen greife natürlich auch ich zum wohl beliebtesten Hilfsmittel, dem Stativ. Nach einem kurzen Techtelmechtel mit einem 20€ Stativ und der anschließenden Ernüchterung (alles andere als stabilisierend) habe ich mich letztlich für das Manfrotto MKBFRA4 Befree Reisestativ (Klick) entschieden. Neben dem modernen und stylischen Design überzeugt das Stativ zudem durch sein mit 1,4 KG recht geringes Gewicht sowie die einfache Handhabung und gute Stabilität, auch im komplett ausgefahrenen Zustand, der mit 144cm ebenfalls in Ordnung geht. Zudem ist es (wie bei jedem vernünftigen Stativ) möglich, jedes der Beine unabhängig voneinander zu bewegen, um so auch auf sehr schwierigem Terrain einen stabilen Stand zu erreichen. Alles in allem ein empfehlenswertes Reisestativ und damit auch ideal für meine Zwecke.

Das Stativ ermöglicht mir letztlich auch den Einsatz des folgenden Hilfsmittels:

Essentials: #4 ND-Filter und Polfilter

Der Neutraldichtefilter (auch bekannt als ND-Filter, Neutralfilter oder Graufilter). Einfach erklärt wirkt der ND-Filter wie eine Sonnenbrille für die Kamera, verdunkelt so das Bild und ermöglicht dadurch eine längere Belichtungszeit. Dadurch kann man Wasser „glatt ziehen“, fließendes Wasser „samtweich“ darstellen, „Wolkenzieher“ erzeugen und sogar Menschen ausblenden, sofern diese nicht allzu lange auf einer Stelle stehen. Nach kurzer Recherche habe ich mich letzten Endes für das Set von HAIDA (Klick) entschieden, bestehend aus einem ND8, ND64 sowie ND1000. Alles in allem ein einwandfreies Preis-Leistungs-Verhältnis und auch hier eine klare Empfehlung. Abgerundet wird mein Filterset durch einen Polarisationsfilter von Hoya (Klick), der ebenfalls seine Dienste erfüllt: Das Schlucken von ungewünschten Reflexionen sowie das Verstärken von Farben. Einen Verlaufsfilter habe ich aktuell noch nicht, sollte allerdings bald folgen.

Die Bildbearbeitung folgt bei mir einem festgelegten Workflow und wird komplett an meinem etwas in die Jahre gekommenen MacBook Pro durchgeführt. (Nachtrag November 2017: Mittlerweile bearbeite ich primär am iMac, der dann doch auch deutlich schneller und größer ist.)

In Bridge sortieren, in Lightroom optimieren und in Photoshop perfektionieren.

Zunächst werden sämtliche geschossenen Bilder auf 1-2 externen Festplatten gespeichert und dann in Adobe Bridge CC 2017 sortiert und bewertet. Für die anschließende Bearbeitung werden lediglich die Bilder in Adobe Lightroom importiert, die mindestens 3 von 5 Sternen erhalten haben. Um die Bilder auch bearbeiten zu können wenn die externe Festplatte nicht angeschlossen ist, importiere ich diese selbstverständlich als Smart-Vorschau. Nur in den wenigstens Fällen nutze ich anschließend noch Photoshop, da Lightroom für meine Zwecke i.d.R. völlig ausreichend ist.

Das ist es dann auch schon was ich derzeit an Essentials bei mir habe. Bei Fragen könnte ihr natürlich gerne auf mich zukommen.

(Stand: August 2017)

von Anders Noren.

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