Bärenkopf am Achensee – Ein Hauch von Norwegen

Etwas weiter von zu Hause weg aber dafür umso schöner: Der Bärenkopf am Achensee – Ein Hauch von Norwegen in Österreich. Wieso das? Ich nehme euch mit auf die unvergessliche Wanderung auf den noch eher unbekannten Berg, der daher auch nicht überlaufen ist.

An einem bis dahin sonnigen Morgen haben wir uns direkt auf den Weg zum Achensee gemacht. Um möglichst schnell nach oben zu kommen haben wir uns spontan dazu entschieden mit der Karwendel-Bahn auf den Zwölferkopf zu fahren und von dort aus Richtung Bärenkopf zu marschieren. Dadurch spart man sich letztlich über eine Stunde Fußmarsch. Für die Fahrt hoch und später wieder runter haben wir pro Person ca. 17€ gezahlt. Oben angekommen kann man direkt einmal die Aussicht auf den Achensee genießen, da wir aber bis dahin noch nicht wirklich groß etwas geleistet haben, kam uns diese Belohnung noch zu früh, wir sind daher direkt weiter und dem Weg Richtung Bärenkopf gefolgt. Nach einigen Minuten führt der Weg an der Bärenbadalm vorbei, die wir rechts liegen lassen. Kurz danach taucht man in den Wald ein und folgt für die nächste Stunde dem Weg, der immer steiniger und teilweise steiler wird. Etwa eine halbe Stunde vor dem Gipfelkreuz haben wir am Nachbargipfel bereits das erste Gewitter gehört, welches jedoch vorbeizog.

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Ein paar Minuten später hat es uns jedoch dann erwischt und wir mussten uns ca. eine halbe Stunde unter einem Felsvorhang ausruhen. Nachdem sich dieses gelegt hatte und die letzten Meter vollzogen waren, war jedoch schnell alles vergessen und das Frühstück bei diesem Traumpanorama ein absoluter Traum! Sobald Ihr die Bilder seht, werdet Ihr den Titel „… Ein Hauch von Norwegen“ verstehen!

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Auf dem Rückweg sind wir dann erneut in drei Gewitter geraten, von denen wir zumindest einem an der selben Stelle ausweichen konnten. Immer auf der Suche nach dem perfekten Fotospot sind wir dann auch ein wenig abseits des Weges einen kleinen Hang hinauf. Auch wenn der Weg durch das hohe Gras äußerst rutschig war und wir uns währenddessen laufend verflucht haben, die Aussicht war es dann doch wieder wert!

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Der restliche Weg runter verlief dann zwar nass aber reibungslos, auch wenn man hin und wieder in einer unachtsamen Sekunde durchaus ins Rutschen kam. Zusammenfasst würd ich diese Route jedem empfehlen, da man entweder die leichte Route über die Karwendel-Bahn nehmen kann, oder die mittelschwere direkt vom Achensee aus.

Die wichtigen Infos zusammengefasst:
Adresse fürs Navi: Pertisau 2, 6213 Pertisau am Achensee, Österreich (Alternativ die Karwendel-Bahn in Pertisau für die leichte Route)
Leichte bzw. mittelschwere Wanderung mit ca. 600 bzw. 1.100 Höhenmeter
Gehzeit 1,5h bei der leichten Variante; ca. 3 Stunden bei der mittelschweren

Liebe Grüße
Stefan „BinMalKürzWeg“ Kürzinger

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